BewusstSein

…ist die Fähigkeit zentriert zu bleiben. Sich der Angst zu stellen, ohne ihr Macht über uns zu geben. In die eigene Mitte und Stille zu gehen, um Antworten zu finden, was jetzt werden will, was sein darf, was dran ist. Es ist auch eine gute Zeit, das Phoenix-Prinzip anzuwenden. Es ist Krönchen-Zeit. Alle von euch, die meine Vorträge, Seminare und Trainings zum Thema Resilienz kennen, wissen was damit gemeint ist: Hinfallen, kurz liegenbleiben, aufstehen, Krönchen richten und weitergehen!...

Ihr kennt sicherlich auch solche Menschen, die als Stehaufmännchen durchs Leben gehen. Egal wie oft sie hinfallen, oder wie tief sie auch stürzen: Sie stehen immer wieder auf, nach meinem derzeitigen Lieblingsmotto: „Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen!“ Sie haben etwas, was in Expertenkreisen mit Resilienz bezeichnet wird. Es bezeichnet die Fähigkeit nach einer Störung wieder zum Grundzustand zurückzukehren. Schon das lateinische Ursprungswort „resilire“ bedeutet so...

In Teil 1 habe ich euch mit dem Begriff der Resilienz bekannt gemacht. Der inneren Fähigkeit an ungünstigen Bedingungen und Geschehnissen nicht zu zerbrechen, sondern im Gegenteil gestärkt aus Krisen herauszutreten. Die Frage ist natürlich, warum gelingt es den einen, Krisen als Chancen zu begreifen, während die anderen tatsächlich immer schwächer werden? Ist es einfach eine Sache der Persönlichkeit – angeboren sozusagen? Der eine hat’s der andere eben nicht? Nein, ist es nicht!...
Frühe Bindungserfahrungen Eine kleine Geschichte zeigt, dass die Nähe zwischen Mutter und Kind schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt gestaltet wird. Die Mutter-Kind-Bindung umfasst durchaus auch die Kommunikation mit unserem eigenen innersten Sein. Dabei glaube ich, dass die Beziehung, die wir zu unserem Kind knüpfen, wenn wir es auf dem Arm tragen, immer auch etwas mit der Beziehung zu unserem eigenen inneren Kind zu tun hat, das heißt: Verletzungen, die unsere Seele in frühester Zeit...