Das Jahresrad ist auf dem Rückzug und neigt sich langsam, aber sicher in die dunkler werdende Zeit. Oberflächliches trägt nicht mehr, wir dürfen uns wieder auf unsere Wurzeln besinnen. In die Tiefe gehen, um dort zu finden, was uns zutiefst ausmacht. In der Tiefe ist unsere Kraft, die Verbindung zu den Ahnen und unserer Instinktebene. Im Reich der schwarzen Göttin mit den tausend Namen (Kali, Baba Yaga, Cerridwen etc.) gibt es viel zu entdecken. Sie zeigt uns, dass es klug ist...

Manchmal ist es wunderbar, einfach mal NICHTS zu tun, NICHTS zu planen, NICHT viel zu denken, sondern einfach nur zu SEIN. Im berühmten Hier und Jetzt! Dem Ort, der in uns liegt, jenseits aller Zeittaktgeber von außen. Den Tag sich entwickeln lassen und die Süße des Lebens auszukosten. Es hat etwas Paradiesisches, zu wissen, dass es gerade NICHTS zu tun gibt. Der Terminkalender frei ist und die Zeit mir ganz allein gehört. Das ist Urlaub für mich! Jeder Tag ist frisch geboren und wartet...

Jetzt ist ihre Zeit: der Hochsommer, wenn die Natur alles in Fülle wachsen und gedeihen lässt. Dieses Jahr, so kommt es mir vor, ist alles besonders üppig: die Blumen, Gräser und Kräuter. Geradezu verschwenderisch hat die rote Göttin ihr Füllhorn über ihre Menschenkinder ausgeschüttet. Vielleicht als Ausgleich für die schwere Zeit, die wir mitgemacht haben. Die Göttin der Schöpferkraft lädt uns gleichzeitig ein nun in Leichtigkeit zu kreieren und zu genießen. Was ist es, was ich...

Es geht langsam wieder los. Erste Lockerungen erleichtern uns das Leben. Wir dürfen uns wieder mit mehr Menschen treffen, die Testpflicht im Einzelhandel kippt, die Inzidenzen sind im tiefsten Keller. Alles Gründe jetzt hoffnungsfroh nach vorne zu blicken. Und doch spüre ich, dass sich gerade keine Leichtigkeit und Fröhlichkeit einstellt. Es fühlt sich alles so schwer an - wie ein Aufwachen nach einem langen Winterschlaf. Da sind die Glieder noch steif und klamm. So, als müssten wir uns...

Als die Hexen noch tanzen durften Heute Nacht ist Walburgisnacht. Die Nacht, in der die Hexen früher getanzt hatten, und nicht selten dafür verbrannt wurden. Sie wurden verbrannt, weil es der neuen spirituellen Obrigkeit (also der Kirche) nicht gepasst hatte, dass „heidnische“ Rituale weiterhin gefeiert wurden. Was wurde denn eigentlich in der Nacht zum 1. Mai gefeiert, dass es so gefährlich war? Es wurde der Übergang ins Sommerhalbjahr gefeiert. Die Kräfte der Natur, die immer wieder...

Erst wer den Tod durchschritten hat, weiß was das Leben bedeutet. In unserem Leben durchschreiten wir viele Tode: Trennungen, Verluste, Umzüge, lebensbedrohliche Krankheiten und, und, und. Das Schöne ist ja: wenn wir das Tal der Tränen durchschritten haben, scheint die Sonne doppelt so hell, sehen wir die kleinen Blümchen am Wegesrand mit neuen Augen und freuen wir uns über… eigentlich ALLES! Wenn das Leben dann wieder in neuen, bald gewohnten Bahnen verläuft, vergessen wir häufig die...

"Im Bemühen um Furchtlosigkeit nähern wir uns Menschen und Situationen in Liebe, damit auch andere ihre Befürchtungen und ihre Neigung zur Gewalt aufgeben können." Alberto Villoldo Informationen zu kommenden Terminen... ...ach, was wäre ich froh, wenn ich jetzt hier zuverlässig und simpel die nächsten anstehenden Termine angeben könnte in der Gewissheit, dass sie auch stattfinden können. Was waren das für schöne Zeiten, als dies selbstverständlich war. Oft erkennen wir tatsächlich...

Ich lade euch herzlich ein, mit mir auf den Spuren der Seelenplätze zu wandeln, die ich auch in meinem Buch „Seelenplätze – Kraft schöpfen an heilenden Orten“ beschrieben habe. Es sind ganz besondere Kraftorte: heilige Orte, die uns den Zugang zur eigenen Seele erleichtern. Dort können wir spüren, wie wir durch Mutter Erde in den Kosmos eingebunden sind. Eins sind – auch mit der Anderswelt. Seelenplätze sind Brückenorte, wo sich Kosmos und Individuum füreinander öffnen. Dort...

Am Anfang war der Traum... Heute ist Lichtmess, oder – wie es unsere Ahnen in vorchristlicher Zeit nannten: Imbolc. Seit der Wintersonnenwende ist es nun schon eine Stunde länger hell und ab jetzt geht es exponentiell in die helle Jahreszeit. Der Jahreszyklus beginnt mit der weißen Göttin des Anfangs und wir dürfen uns nach der Winterruhe, in der die Kräfte nach innen gerichtet waren, wieder ins Außen richten. Spaziergänge in Mutter Natur geben uns wieder und wieder die Möglichkeit,...

Die Welt ist aus den Fugen...so kommt es mir jedenfalls gerade vor. Es kracht an allen Ecken und Kanten. Es ist extrem ungemütlich geworden. Das Leben, das Wetter draußen, der Umgang mit Andersdenkenden. Was passiert da nur? Nun, es zeigt sich gerade mit aller unerbittlichen Unausweichlichkeit, was vorher zugedeckt vor sich hin brodelte, was aber niemand wirklich sehen wollte: Klimakatastrophe, Flüchtlingsströme, Massentierhaltung, ungerechte Verteilung der Ressourcen, ein Leben am Limit....

Mehr anzeigen