Im Rahmen eines schamanischen Counselings begleite ich sie gerne auf ihrer Reise zu ihrer Lebensvision.
Immer mehr Menschen beginnen den Ruf der eigenen Seele zu hören und möchten ihm auch gerne folgen. Allerdings haben sich in der westlichen Berufswelt häufig die Seelenkräfte – ungenutzt und unerkannt – weitgehend zurückgezogen. Damit wird der Zugang zu den eigenen inneren Potenzialen immer schwieriger. Dennoch: die Tür zum inneren Schatz, der in jedem Menschen schlummert, mag verrostet sein, die Klinke mit einer dicken Staubschicht bedeckt, aber das Schloss wartet nur auf den passenden Schlüssel. „Es ist unsere persönliche Bestimmung, durch unsere Handlungen selbst zu diesem Schatz zu werden. Dass wir so selten heilige Arbeit finden, stellt die Wurzel des Leids und der Verzweiflung in der westlichen Kultur dar,“ meint der Tiefenpsychologe Bill Plotkin, der seit über 20 Jahren Menschen in der freien Natur als Visionssuche-Mentor auf ihren Wegen zum Lebenssinn begleitet.
Gerade in der Natur können Menschen ihrer Sehnsucht nach Verbundenheit und der Leichtigkeit des Seins nachgehen. Dort, fernab von Hektik, Lärm und Ablenkung, kann sich die Seele wieder zu Wort melden und möchte gehört werden. Ihre Verbündeten sind vielfältig: Bäume, Wälder, Flüsse, Seen, Wellen, Meer, Steine, Landschaftsformen, Pflanzen, Insekten, Vögel. Überall können Menschen Seelenspuren entdecken – wenn sie anfangen hinzuspüren, sich öffnen für den Zauber, den Mutter Erde (noch immer) so großzügig verteilt. Haben wir die Botschaften unserer Seele vernommen, ist es als öffne sich ihre Tür in einer wunderbaren Melodie. Die Melodie unserer Seele fließt durch uns hindurch und kann sogar andere Menschen erreichen. Der Theologe Frederick Buechner meint: „Wir finden unseren Ruf dort, wo sich unser tiefstes Glück und der Hunger der Welt begegnen.“ Vielleicht ist es tatsächlich so: Indem wir großzügig von uns und unseren Gaben geben, erfüllen wir unsere Lebensaufgabe und werden glücklich, zufrieden und ein Stück weiter ganz und heil.