Am Anfang war der Ton. Ungeformt. Ursprünglich. Ewiglich. Ohne Anfang und ohne Ende. Schöpfungsenergie pur. Und der geformte Ton wurde das Wort. Auch das Wort – ausgesprochen – schwingt in seinem ganz eigenen ursprünglichen Ton. Ist auch dadurch verbunden mit dem, was ist.
Töne erzeugen Resonanzen. Sind also Kommunikationsmittel in seiner absoluten Ursprünglichkeit. Töne können nicht lügen. Sie sind echt und immer ein Ausdruck des Jetzt. Des Moments – aber darüber hinaus auch der Unendlichkeit. Weil uns der Ton erinnern kann an alles, was in uns ist – alles Gelebte, alles noch unGelebte, alles, was werden kann und will.
Mit Tönen tauchen wir ein in die totale Wahrhaftigkeit und können im tiefsten Innern gewahr werden, was in uns steckt, was zum Ausdruck strebt. Töne können sanft aber effektiv Blockaden der Angst und Starre lösen. Töne sind daher ein wenig wie Wasser in der Wirkung. Reinigend, transformierend, schützend und behütend. Unsere erste Musik, war die Musik des Leibes unserer Mutter. Sie war unser Universum, unser Ton, unser Resonanzraum. Resonanz ist Austausch.
Jede Zelle unseres Körpers kann durch Töne angesprochen werden. Töne sind Zellmusik. Töne führen uns dahin, wo Worte aufhören. Töne führen in die universelle Liebesenergie, die heilend und tröstend zugleich ist. Jeder Mensch hat seinen ureigenen Ton, der Ausdruck dessen ist, was wahrlich ist. Ist im tiefsten Sein, im tiefsten gemeint-Sein.